• Alternativmusik

    Alternativmusik

    Schweden können rocken. Da hat die Presseinfo schon recht. The Effecter aus Göteborg allemal. Schöner Pop-Rock, gitarrenorientiert, straight und sauber gespielt. Sicherlich nicht die Neuerfindung eines Genres, aber eine gute Platte, die sich nahtlos in so manche Playlist einordnen lässt. Zumindest manchmal schwingt ein Hauch von The Gaslight Anthem mit, wirkt Far Away fast amerikanisch. Dann aber wieder sehr britisch und dann wieder einfach nur wie The Effecter. Die Schweden zeigen auf diesem Album, dass sie Melodien schreiben, Songs entwerfen und Stimmungen erschaffen können.

    Langeweile kommt glücklicherweise auch nicht auf, da The Effecter viele Wechsel einbauen und es nicht scheint, als würde ein Song zehnmal wiederholt, wie es häufig bei diesen Alben der Fall ist. Wieder einmal zeigt Schweden, was es musikalisch alles kann. Und Damnation wird meinen MP3-Player so schnell nicht mehr verlassen. Ein Song zwischen U2 und Garage. Ein Song zum Fahrradfahren und Richard-Ashcroft-mäßig durch die Straßen laufen.